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Photoshop CS4
Fangen wir also mal mit Photoshop an, was hat sich denn verändert? Mit der Funktion »Ebenen automatisch füllen« werden nahtlose Übergänge zwischen verschiedenen Bildern eingestellt und qualitativ ausgeglichen.
Weiterhin steht mit dem »Bearbeiten von 3D-Objekten und Eigenschaften« eine neue Funktion zur Verfügung, mit der man 3D-Bilder nach Gefühl oder auch durch diverse Werkzeuge ausarbeiten kann. Materialien, Beleuchtung, Gitter können einfach bearbeitet werden und für die Ausrichtung gibt es 3D-Achsen und eine Grundebene sowie eine Kamerapositionierung.
Das Zoomen und Schwenken erfolgt nun sanft und soft und lässt auch bei maximaler Vergrösserung Pixel scharf erscheinen. Die »intelligente Skalierung« erlaubt nur gewünschte Verzerrungen bei Bildern. So kann die Bildretusche vereinfacht werden indem der Hintergrund beispielsweise gedehnt wird und Objekte im Vordergrund unverändert bestehen bleiben.
Ausserdem wurde die Farbkorrektur upgedatet - Funktionen wie Nachbelichten, abwedeln oder das Tool 'Schwamm' der Werkzeugleiste wurden verfeinert, indem nun detaillierte Farbbereiche und -Töne bestehen bleiben.
Im dynamischen »neuen Bedienfeld für Anpassungen«, das den schnellen Zugriff auf wichtige Tools ermöglicht, finden wir sehr viele Voreinstellungen, die auch intuitiv auf das Bild angewendet werden können.
Auch das »Bedienfeld für Masken« ist neu, hier können vektor- oder pixelmässige Masken bearbeitet und erstellt werden. Schnell werden hier z.B. auch Anpassungen für die Kantendichte eingestellt.

Illustrator CS4
Beim neuen Feature »Verlaufstransparenz« lassen sich Objekte und einen durscheinenden Farbverlauf platzieren, wobeidie einzelnen Farben in der Deckkraft eingestellt werden können.
Mit dem »Tropfenpinsel« kann man vektorbasierte Formen. die vorher vorgegeben werden, zeichnen oder malen. Neu ist das zwar nicht wirklich, aber wer es braucht freut sich darüber.
Mit den »flexiblen Verläufen« kann der Verlauf direkt im Objekt festgelegt werden. Winkel, Position und die Abmessungen für ellipsenförmige Verläufe werden so definiert. Justierbare Regler ermöglichen optimale Farbkorrekturen, die in Echtzeit ablaufen.
Im neuen Bedienfeld »Aussehen« lassen sich die Eigenschaften von Objekten direkt bearbeiten, sodass dafür nicht mehr auf die Felder Kontur, Fläche und Effekte zurückgegriffen werden muss. Gemeinsame Attribute und flexible Anzeigeoptionen ermöglichen ein schnelles Rendering.
Ungewünschte Farbüberraschungen bei der Ausgabe wie nicht gewollte Volltonfarben, unbeabsichtigtes oder fehlgeschlagenes Überdrucken bzw. das Überdrucken von weißen Bereichen sowie CMYK-Schwarztöne in Text und platzierten Dateien gehören dank der neuen »Separationsvorschau« der Vergangenheit an.

InDesign CS4
Während das Layout erstellt wird, machen die neuen »Live-Preflight« -Warnungen in Echtzeit auf Stellen aufmerksam, die beim Druck Probleme bereiten könnten.
Mit einer »flexibleren Verwaltung der verknüpften Dateien« im anpassbaren Bedienfeld 'Verknüpfungen' können die im Dokument platzierten Dateien durchsucht, sortiert und verwaltet werden. So können die persönlich wichtigsten Attribute angezeigt werden, z.B. Skalierung, Drehung oder Auflösung.
Eine einzige Datei kann in der neuen Funktion »Bedingter Text« nun mehrere Fassungen desselben Dokuments enthalten. Text auf Absatz-, Wort- oder Zeichenbasis kann ausgeblendet werden ohne die Ebene zu wechseln. Der verbleibende Text und die verankerten Objekte richten sich dann automatisch am neu erstellten Layout aus.
Dynamische Hilfslinien erleichtern bei den »Magnetische Hilfslinien« das Ausrichten und Drehen einzelner oder mehrerer Objekte sowie das Anpassen von Größe und Abstand. Aufgrund der eingeblendeten Abmessungen, Hilfslinien, Drehwinkel und Koordinaten können die Kante oder die vertikale bzw. horizontale Mitte eines Objekts mühelos an einem anderen Objekt oder am Seitenrand ausgerichtet werden.
Fazit: Angesichts der fast schon als Monopolstellung zu bezeichnenden Position Adobes in der Kreativwirtschaft, ist ein so aufgetakeltes und teures Upgrade im relativ kurzen Zeitraum zur Vorgängerversion nicht als besonders marktnah zu betrachten. Klar, die neuen Features sind ganz praktisch und auch nützlich, rechtfertigen diese Investition in ein Upgrade aber nicht wirklich.
Adobe Creative Suite 4 Design Premium
Preis: 2.199.– Euro (empf., inkl. MwSt.)
Internet: www.adobe.de
Betriebssysteme: Windows XP, x64, Vista; MacOS
Abbildungen: Adobe
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