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Linotype | Made in Germany – DIN Next |
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Geschrieben von Pressetext
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Freitag, 13. März 2009 |
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Linotype bringt neue Schriftfamilie mit 25 Schnitten auf Basis der DIN 1451 heraus
Bad Homburg, 12. März 2009 | Die große Nachfrage nach weiteren Strichstärken zur DIN 1451 hat Linotype dazu veranlasst, mit der DIN Next eine komplette, neue Schriftfamilie aufzulegen, die auf dem bewährten Konstruktionsprinzip der »Normschrift« basiert.
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Akira Kobayashi, künstlerischer Leiter von Linotype, hat die beiden populären Schnitte der 1451 auf ihre gestalterische Konsistenz hin untersucht. Dabei hat er Ungereimtheiten festgestellt, die bei der Konzeption der neuen Schriftfamilie beseitigt wurden. Die DIN Next ist in den Strichstärken Ultra Light, Light, Regular, Medium, Bold, Heavy und Black erhältlich.
Alle sieben Fetten gibt es in den drei Lagen Normal, Kursiv und Condensed. Jeder Schnitt enthält typografische Besonderheiten, wie Kapitälchen oder Mediävalziffern, und ist außerdem mit vielen Alternativzeichen ausgestattet.
Rounded-Versionen bewahren Produktionsmerkmale
Für besondere Auszeichnungszwecke bietet die DIN Next vier Rounded-Versionen in Light, Regular, Medium und Bold, sodass die gesamte Schriftfamilie aus insgesamt 25 verschiedenen Schnitten besteht. Da die alte DIN-Schrift in vielen Fällen mit Tuschezeichnern sowie Schablonen geschrieben und mit Fräsen in Typenschilder geschnitten wurde, war die Kontur an den Außenecken häufig gerundet.
Dieses historische Produktionsmerkmal behält die neue Schrift mit den Rounded-Versionen. Damit hat sie ein feines, nicht so streng wirkendes Schriftbild. Bis zum 15. Juni bietet Linotype die DIN Next in »Value Packs« mit verschiedenen Schnitten zu einem bis zu 60 Prozent reduzierten Einführungspreis an.
Die DIN 1451 wurde 1936 vom Deutschen Institut für Normung als Standardschrift für die Bereiche Verkehr, Technik, öffentliche Verwaltung und Wirtschaft festgelegt. Auch als DIN-Schrift bezeichnet, verdankt sie ihren Namen der Nummer ihres Normdokuments. Die 1451 wurde von Ingenieuren entwickelt, die besonderen Wert auf Lesbarkeit und maschinelle Reproduzierbarkeit legten.
Bekannt ist die serifenlose Schrift vor allem von Straßen- und Ortsschildern, auf denen sie nach wie vor zum Einsatz kommt. Bis zum Jahr 2000 wurde sie in Deutschland auch auf Kfz-Kennzeichen verwendet. Wegen ihrer Bekanntheit und der besonderen Lesbarkeit wird sie auch in der Werbung gerne genutzt.
Von der DIN 1451 existieren allerdings lediglich zwei Schnitte: die Mittelschrift und die Engschrift. Beide sind Linotype-Originals-Schriften.
Weitere Informationen unter www.linotype.com
Abbildung: Linotype
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