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Linotype | Konzentration auf das Wesentliche |
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Geschrieben von Pressetext
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Donnerstag, 20. August 2009 |
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Erik Faulhabers Aeonis kommt in 42 Schnitten bei Linotype
Bad Homburg, 20. August 2009 | Mit der Aeonis veröffentlicht Linotype die zweite große Schriftfamilie von Erik Faulhaber. Die Aeonis ist eine Serifenlose, bei der die Formen der Buchstaben auf das fürs Lesen Notwendige reduziert sind.
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Die gestalterische Inspiration für die Rundungen der Aeonis war eine Deckenleuchte des Bauhausschülers Wilhelm Wagenfeld aus dem Jahr 1952. Im Versalen A verzichtet Faulhaber provokativ auf den horizontalen Querstrich. Bei den Kleinbuchstaben f und t sowie der Ziffer 4 hat er die Querbalken einseitig weglassen. An allen Kleinbuchstaben wurden die Sporne an den Stämmen eliminiert, was die Form der Zeichen vereinfacht und modernisiert. Die Familie der Aeonis umfasst drei Weiten und sieben Stärken, die für uneingeschränkte Kombinierbarkeit systematisch aufgebaut sind.
Abgestimmte Proportionen
Das Design der Aeonis zeichnet sich durch aufeinander abgestimmte Proportionen aus. Die Buchstaben in allen Schnitten und Garnituren besitzen die gleichen Höhen und Weiten, sowohl bei den Großbuchstaben (Versalien) wie auch Ober-, Mittel- und Unterlängen. Die Schnitte verfügen außerdem alle über Tabellenziffern, deren Dickte (Platzbedarf) mit den Währungs- und mathematischen Zeichen übereinstimmt.
Auch die Fette-Weite-Proportionen der Aeonis sind aufeinander abgestimmt, wobei der Kontrast in den fetten Strichstärken für Spannung sorgt. Die Buchstaben haben eine offene Form, welche die Schrift auch in kleinen Schriftgrößen gut lesbar macht. Dadurch eignet sich die Aeonis sowohl für den Textsatz wie auch für den Einsatz als Displayschrift. Für weniger provokante Designer besitzt die Schrift auch ein traditionelles Versal A mit einem Querbalken. Die Aeonis ist bei Linotype im OpenType-Format erhältlich.
Mehr Infos unter www.linotype.com
Abbildung: Linotype GmbH
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