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Halle 11, Stand B 82: Hier erwartet die Besucher der EuroMold 2009 – der 16. Weltmesse für Werkzeug- und Formenbau, Design und Produktentwicklung – eine besondere Attraktion: Mit ihrem Kunstprojekt »Collective Paper Aesthetics« verwandelt die israelische Designerin Noa Haim den Messestand in ein 54 Quadratmeter großes Experimentierfeld.
Auf ihrem Gemeinschaftsstand mit dem Laservertriebsunternehmen Franz Hagemann GmbH & Co. KG kann jeder Besucher zum Architekten, Künstler und Designer werden. Der Baustoff: Schmierpapier. »Tippfehler und Testausdrucke« seien der Ausgangspunkt ihrer Werke, sagt die in Rotterdam lebende Künstlerin.
Das Konzept: Jeder Besucher kann sich sein eigenes Papier aussuchen, das per Laser nach einem bestimmten Muster detailgenau zugeschnitten und danach von ihm gefaltet wird. Wie große Bauklötze können die so entstandenen Papierraster anschließend zusammengesteckt werden. Was sich daraus entwickelt – Skulpturen, kühne Bauwerke, kleine Spielobjekte – entscheiden die Teilnehmer beim gemeinsamen Experimentieren und Ausprobieren selbst.
Und das ist kinderleicht. Noa Haim: »Wenn mich jemand bittet, meine Kunst zu beschreiben, fällt mir immer Lego ein. Es sind eine Art große Legosteine, die aber in alle Richtungen zusammengesteckt werden können.« Der Hintergrund der »Papierarchitektur« ist jedoch durchaus ernst: Mit ihren Objekten will Noa Haim, die in Rotterdam Design und Architektur studierte, Impulse für eine neue Art von Architektur geben, die aus Abfallprodukten entsteht und in deren Entwürfe die Nutzer stärker eingebunden sind.
Präsentiert wird die Künstlerin, die sich mit ihrem Projekt schon in London, Kopenhagen und Berlin international einen Namen gemacht hat, von der Firma Franz Hagemann aus Stuhr bei Bremen.
Eine Zusammenarbeit, die bereits erprobt ist. Der Händler von innovativen Lasersystemen der Marke cameo hat der 33-Jährigen schon mehrfach Lasergeräte zur Verfügung gestellt, um ihre Arbeit zu unterstützen. Und um die Leistungsfähigkeit seiner Produkte vorzustellen: »Über das Kunstprojekt wird den Messegästen deutlich, was mit Lasertechnik alles möglich ist«, sagt Torsten Herbst, Geschäftsführer im Unternehmen. Zudem will Hagemann demonstrieren, wie einfach Laser zu bedienen sind.
Und wagt damit einen Blick in die Zukunft: Ähnlich wie normale Drucker sollen Laser künftig zum gängigen Computerzubehör werden können. In diesem Jahr stellt der Spezialist für Gravieren, Schneiden und Beschriften seine Lasertechnik gemeinsam mit Noa Haim auf einer extra großen Standfläche vor.
Diese befindet sich inmitten der »Design Talents« in Halle 11 – der Produktentwicklungshalle der EuroMold. Hier wird Jungdesignern, Hochschulabsol-venten und Diplomanden im Bereich »design + engineering« eine Plattform geboten.
EuroMold 2009
16. Weltmesse für Werkzeug- und Formenbau, Design und Produktentwicklung
Datum: 2. bis 5. Dezember
Ort: Messegelände in Frankfurt
Gemeinschaftsstand Noa Haim und Franz Hagemann GmbH & Co. KG:
Halle 11, Stand B 82
Weitere Infos
www.f-hagemann.de
Foto: Franz Hagemann GmbH & Co.KG
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